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Archiv Schuljahr 2017/2018:

 
 

Auf den Hund gekommen


Nicht nur auf einen Hund kam die Klasse 5b der Johann-Peter-Hebel-Realschule, sondern auf gleich 3 Hunde verschiedener Rassen. Diese Hunde sind speziell auf das Auffinden vermisster Personen ausgebildet und stellten ihr Können den interessierten Kindern zur Schau. Die spezielle Ausbildung, im Englischen auch „Mantrailing“ genannt, ermöglicht es den sensiblen Tieren, einer Geruchsspur eines Menschen über große Entfernungen zu folgen. Mit ihren Trainerinnen unter der Leitung von Frau Klaudia Lorenz  konnten die Schüler und Schülerinnen spannende Einblicke in das Geruchsvermögen der Hunde gewinnen. Auch, wie man sich einem unbekannten Hund sicher nähert und welche Eigenschaften von Hunden im Umgang mit Menschen beachtet werden müssen, war Gegenstand der Unterweisung durch die erfahrenen Hundeführerinnen.


Im Anschluss an die Unterrichtstunde konnten die Spürhunde im Freien ihr Können unter Beweis stellen. Mit einer Geruchsprobe verschiedener Kinder fanden die hochspezialisierten Vierbeiner zielsicher die Kinder, die sich zuvor auf dem Schulgelände versteckt hatten. Anschließend bedankten sich die Klassensprecher der Klasse bei den „Stars“ des Schulmorgens, einem Jack–Russel,  einem Golden Retriever  und  einem Setter  mit artgerechten  Leckereien.  Selbstverständlich ging der Dank auch  an die Trainerinnen der mobilen Hundeschule für Mantrailing, „dogschool4you“ aus Philippsburg, ohne die dieser spannende Morgen erst gar nicht möglich gewesen wäre. Mit einem Abschlussfoto zur Erinnerung und der Erkenntnis, dass Hunde doch äußerst außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen,  ging dieser Vormittag für die Schülerinnen und Schüler an der Realschule dann zu Ende.


Schwimmmeisterschaft: Johann-Peter-Hebel-Realschule Sieger in der Teamstaffel!

Am Montag, 13.11.2017, traf sich das Schwimm-Team der Johann-Peter-Hebel-Realschule bereits um 6:45 Uhr am Schulparkplatz, um nach Karlsruhe aufzubrechen.


Insgesamt zwölf Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 2005 bis 2007 nahmen teil. Das Resultat ist beachtenswert: Nachdem sich insgesamt acht Schülerinnen und Schüler in den Disziplinen Brust, Rücken und Kraul für die Finalläufe qualifizierten, konnten sich einige Schwimmerinnen und Schwimmer Podestplätze ergattern.  Laura B. erreichte im Finale über 50m Brust sogar den 1. Platz und ist damit Siegerin ihrer Altersstufe. Ein weiterer erwähnenswerter Höhepunkt des Tages war der 1.Platz in der Teamstaffel. 
Damit darf das Schwimm-Team der Johann-Peter-Hebel-Realschule Waghäusel auf einen sehr erfolgreichen Tag zurückblicken und im kommenden Jahr als Titelverteidiger antreten.
Wir bedanken uns bei der Jugendstiftung der Sparkasse Karlsruhe und dem Förderverein  Schwimm-Region Karlsruhe e.V. für die tolle Organisation und freuen uns auf eine erneute Teilnahme im Jahr 2018!


Problematik des Mobbings in sozialen Medien
Schauspielerische und musikalische Meisterleistung der für den Musiktheaterpreis nominierten Hebel-Realschule
Die Chancen stehen gut, den landesweit begehrten Musiktheaterpreis 2018 zu holen, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Denn die Johann-Peter-Hebel-Realschule Waghäusel hat die Endausscheidung geschafft. Bei der Premiere des neuen Musicals „Tessi – gemobbt“ vom Niels Fölster und Zoltan Tombor in der vollbesetzten Wagbachhalle beurteilte eine angereiste Jury die Preiswürdigkeit der zweieinhalbstündigen Aufführung. Für das Publikum jedenfalls war es eine schauspielerische und musikalische Meisterleistung, so die Kommentare. Nach der Begeisterung der Zuschauer müssten jetzt die Schützlinge des Regisseurs und Musiklehrers Michael Bender die Favoriten sein.  

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Standing Ovations nach der Vorstellung, 40 hochmotivierte Schauspieler um Tessi (Alina Kretzler), Freundin Mira (Jasmin Huber), Rivalin Josey (Helena Sälzler) und Danny (Leon Rothardt) im Einsatz, ein starker Chor und eine elfköpfige Topband mit fetzigen Rocksongs über Swing- und Tangoelementen im Repertoire - vor der Bühne. Auf der Bühne und der Seitenbühne spielten sich durchweg bewegende Szenen ab: Freude und Trauer im Wechsel, Glück und Unglück zugleich. Doch am Ende ist alles gut. Nach dem Erfolg des ersten Musicals – damals unter dem Titel „Lampenfieber“ – präsentierte jetzt die Schule ein noch größeres Werk – und übertrumpfte sich selbst. Seit Anfang des letzten Schuljahres liefen die Vorbereitungen.
Das hochaktuelle Musical wirft vielerlei brisante Fragen auf: Wie gehen wir miteinander um? Welche Gefahr liegt in der Nutzung von sozialen Netzwerken? Welchen Schaden kann das Internet anrichten? In der fiktiven, aber durchaus realistischen Geschichte werden Schüler, Lehrer und Eltern werden mit (Cyber-)Mobbing konfrontiert, Freundschaften wackeln, wenn Vertrauen abhandenkommt. „Es geht um den richtigen Umgang mit sozialen Netzwerken. Toleranz, Respekt und Erkennen von Grenzen sind der rote Faden dieses Musicals“, heißt es erläuternd.

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Tessi als Hauptperson des Geschehens ist 14 Jahre alt und kommt in eine neue Klasse. Zunächst findet sie in Mira eine neue Freundin. Doch Josey und ihre Clique machen ihr Angst, mobben sie. „Facelook“, so die Wortschöpfung, dient als willkommenes Instrumentarium für Verdächtigung und üble Nachrede.
So wird Tessi letztendlich bedauernswertes Opfer einer Welle von falschen Behauptungen: dies aufgrund eines gefälschten „Facelook“-Profils. Die Botschaft von Rektorin Silvia Langhans: „So kann auch die Wirklichkeit aussehen. Nie über die sozialen Medien etwas Schlechtes verbreiten.“

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(Schmidhuber)


Berufsorientierung einmal anders Motivationsprogramm an der Hebel-Realschule mit Comedy-Star Osman Citir


Eine einzige Note bei einer Klassenarbeit habe seine Zukunft bestimmt. „Am Schluss meiner Überlegungen stand die Erkenntnis: Ich muss mich zusammenreißen und anstrengen, nur so schaffe ich die höhere Schule“. Nicht ein Lehrer versucht, diese Botschaft zu vermitteln, nicht ein „hauptamtlicher“ Motivator, sondern ein leibhaftiger Comedian. Wenn dieser von seinem Leben erzählt und von seinen Erfahrungen, ist das glaubwürdig und überzeugend. Das macht Eindruck bei den versammelten Schülern.
Comedy in der Schule? Ja, das gibt es – und sogar ganz offiziell. Dabei handelt es sich um einen Auftritt von einem, der wie es heißt, „talentiertesten Newcomer der deutschen Comedy-Szene“ namens Osman Citir, der von der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe gefördert und kräftig unterstützt wird. Als Bilanz stehe fest, dass sich das Konzept „Tag der Berufsorientierung“ mit der Comedy- und Motivationsshow als hervorragender Türöffner bei den Schülern erwiesen habe, um diese nachhaltig für einen guten Schulabschluss und für die Ausbildungs- und Arbeitswelt zu interessieren“, betont Annemarie Herzog, seit Jahren erfolgreiche Projektleiterin „Wirtschaft macht Schule“ der IHK.
Rund 100 Schüler, flankiert von ihren Lehrern, erleben richtiges Comedy an der Waghäuseler Johann-Peter-Hebel-Realschule. Zu Gast ist dort ein Comedian-Star, der mit Witz und Humor, Schlagfertigkeit und Charme, mit Anekdoten und Einblicken in sein Leben die Schüler sozusagen an der Tür abholt. Mal schonungslos offen, mal hintergründig vermittelt er seinen Zuhörern die Botschaft: „Kämpfen, nicht aufgeben. Du kannst es schaffen! Du hast alle Chancen. Aber mach was daraus.“ Dem jungen Familienvater ist Waghäusel nicht unbekannt, er pflegt seit Jahren freundschaftliche Verbindungen zum Integrationsverein.
Die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe als Kooperationspartner tritt nicht mit einem langweiligen „uncoolen“ Vortrag über Berufsfindung, über Motivation, Fleiß und Chancen auf. Sie lässt das jemanden machen, der es viel besser kann. Als Kind türkischer Gastarbeiter, in Deutschland geboren, war er selbst als Jugendlicher ähnlichen Schulproblemen und Ausbildungshürden ausgesetzt, die heute nicht nur den Schülern mit Migrationshintergrund zu schaffen machen.
Das Tagesprogramm beinhaltete Workshops, Vorträge und vielfältige Informationen durch Unternehmensvertreter, Ausbildungs- und Studienbotschaftern, auch ein Berufsparcours „Entdecke deinen Beruf“ mit den Schul-Kooperationspartnern. Zu den „Modulen“ gehörten etwa „Duale Ausbildung“, „Knigge im Alltag“ und „Zauberkunst macht Schule“.

(Schmidhuber)

 


Von einem geheimnisvollen Schädel und einer verbotenen Liebe
Pressekonferenz: 28 Jugendliche der Johann-Peter-Hebel-Realschule präsentieren einen Regionalkrimi/Premiere im Landkreis
In der Stadt Waghäusel mag es so zwei Dutzend Buchautoren geben. Meistens haben sie sich mit der Orts- und Heimatgeschichte beschäftigt oder – wie kürzlich Nora Stabel – sich einen ungewöhnlichen Science-Fiction-Roman ausgedacht. Jetzt sind auf einen Schlag 28 Autoren hinzugekommen, alles Jugendliche der Johann-Peter-Hebel-Realschule, die – eine Premiere im Landkreis - gemeinsam einen Regionalkrimi verfasst haben. In einer Pressekonferenz in der geschichts-trächtigen fürstbischöflichen Eremitage stellten Max Schmitteckert, Mia Juricic, Leo Müller und Mara Fehling das ehrgeizige und schließlich erfolgreiche Projekt vor und präsentierten das druckfrische 194-seitige Exemplar „Der geheimnisvolle Schädel und eine verbotene Liebe“.


Stolz über das gelungene Werk äußerten sich die Begleiter, Betreuer und Unterstützer auf dem siebenmonatigen beschwerlichen Weg von der Idee bis zur Umsetzung: die Schriftstellerin Carola Kupfer, Verleger Wolfgang Schröck-Schmidt, Rektorin Silvia Langhans und Klassenlehrer Michael Binder als Hauptorganisator. „Buch macht Schule – Schule macht Buch“, unter diesem Begriff lief das bislang kreisweit einmalige Buchprojekt. Schüler der Klasse 7 c, alle zwischen zwölf bis 13 Jahre alt, hatten sich entschlossen, schriftstellerisch tätig zu werden, verborgene Talente nach außen zu kehren und sodann das entstehende eigene Buch zu vermarkten.


Ein im Biologieunterricht entdeckter Totenschädel einer jungen Frau mit einer nicht unerheblichen Verletzung, den letztlich die Rechtsmedizin auf die Zeit des Dreißigjährigen Kriegs datiert, spielt sozusagen die Hauptrolle in dem Regionalkrimi. Abwechselnd haben die Leser mit zwei Zeitebenen zu tun: mit der Gegenwart des Schulalltags, als Kevin und Clara aus der 7 c einem alten Geheimnis auf die Spur kommen wollen, und andererseits mit der Vergangenheit, als 1622 die Mannfeldischen Truppen in das Hochstift Speyer einfallen. Woher stammt die Frau? Was ist die Todesursache? Gefragt war kriminalistischer Spürsinn.
Das uralte Skelettteil ist nicht eine freie Erfindung, der Kopf wird in Rheinhausen aufbewahrt. Somit gab es Stoff genug, um mit viel Fantasie und Kreativität ein höchst spannendes, streckenweise düsteres und dennoch zu Herzen gehendes Taschenbuch zu schreiben. Denn mit eingearbeitet ist eine Liebesgeschichte: Baron Georg aus Hambrücken verliebt sich – standeswidrig - in die Magd Elisabeth. Doch das sollte nicht gut gehen. Plötzlich verschwinden beide auf mysteriöse Weise. Kann es sich um den Schädel der vermissten Elisabeth handeln? 


Das Buch mit eigener ISBN-Nummer wurde in einer Auflage von 800 Exemplaren hergestellt und ist über den Buchhandel zu erwerben, so in der Bücherabteilung des Globus, und auch über Amazon im Internet.
(Schmidhuber)


Freude der Kinder erkennbar
Realschule geht mit 96 Fünftklässlern ins neue Schuljahr
Der mittlere Bildungsabschluss – momentan der am häufigsten abgelegte Abschluss – wird laut der Prognose des Statistischen Landesamts auch im Jahr 2025 seine Spitzenposition unter den Schulabschlüssen behalten. „Diese Erkenntnis bestätigt uns im Vorhaben, die Realschule insgesamt als Schulart zu stärken und ihr pädagogisches Konzept weiterzuentwickeln“, ließ die Kultusministerin Susanne Eisenmann kürzlich wissen.
Wie zur Situation der Schulen zu erfahren ist, bleiben die Realschulen relativ stabil im Schulamtsbezirk. Von einem leichten Trend zum Gymnasium spricht Konrektor Giuseppe Pintaudi. Dass die Johann-Peter-Hebel-Realschule Waghäusel weiterhin beliebt und begehrt ist und sich eines unverkennbaren Zuspruchs erfreut, zeigen die Zahlen: Die Schule startet im Schuljahr 2017/18 vierzügig - mit knapp 100 neuen Schülerinnen und Schülern. Das heißt, es gibt gleich vier fünfte Klassen. Im Vergleich mit anderen Schulen, auch Realschulen, ist das ein beachtenswertes Ergebnis.
Bei der Einschulungsfeier war die Freude der Kinder erkennbar, jetzt eine weiterführende Schule besuchen zu können, die einen guten Ruf genießt, so das Meinungsbild unter den Eltern in der proppevollen SSV-Sporthalle.
Mit neugierigen Blicken, voller Vorfreude und vielleicht auch mit einem mulmigen Gefühl im Bauch starteten die Mädchen und Jungen aus dem Einzugsbereich Waghäusel, Graben-Neudorf, Hambrücken, Oberhausen-Rheinhausen und Philippsburg in eine neue Lebensphase. Nach einer musikalischen Begrüßung durch die Sechstklässler mit Michael Bender hieß Rektorin Silvia Langhans die neuen Fünftklässler willkommen. Ebenso die Eltern und Familienangehörige.


Die Schulleiterin verglich den Schulbeginn mit dem Start auf einer Auto-Rennbahn. Es gelte, immer gut in der Zeit zu liegen, den ehrgeizigen Blick auf die Spitze zu richten, die anfangs fremde Strecke ohne Crash zu schaffen, die Kurven zu bewältigen und verschiedenen Herausforderungen zu meistern. Ohne ausreichendes Training und ohne Mühe gebe es keine Erfolge. Auch ermunterte sie die Neulinge, Erfahrungen zu sammeln und daraus zu lernen.
Ein Grußwort hielt die Vorsitzende des Fördervereins, Ursel Scheurer, und verteilte Schuljahresplaner. Zum eineinhalbstündigen Programm gehörten gesangliche und instrumentale Beiträge der sechsten Klassen zur Erbauung der neuen Mitschüler, Sketche und Spiele, so das Rucksackspiel („Was muss alles in einem Rucksack des Schullebens berücksichtigt werden?“) oder das aktuelle JPH-Fernsehen mit vielen jungen „Tagesschausprechern“.


Alle Realschulanfänger durften dann auf einer großen grünen Tafel ihre Unterschrift leisten und sich dann zu einem Klassenfoto zusammenstellen. Am Schluss bekamen die Mädchen und Buben ihre Klassenlehrer zugeteilt und die Unterrichtsräume – zunächst für die erste Unterrichtsstunde - zugewiesen.

 

(Schmidhuber)