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Archiv Schuljahr 2017/2018:

 
 

Junge Graffiti-Künstler am Werk
Schulweg wird mit Waghäuseler Motiven verschönert
Wie lässt sich das Umfeld einer Schule verschönern? Wie eine Wand entlang eines Schulwegs, die mit schlimmen Schmierereien regelrecht verschandelt ist? Mit Hilfe eines gemeinsamen Graffiti-Projekts des Waghäuseler Jugendzentrums WaWiKi und der Johann-Peter-Hebel-Realschule sollte eine deutliche und inzwischen vielgelobte Aufwertung gelingen.


Die zuständige Lehrkraft in Bildender Kunst schlug für das Vorhaben sieben besonders begabte Neuntklässler vor, die in Anwesenheit der Schulsozialarbeiter Anne Hansen und Paul Weißbach sowie unter Anleitung von Graffiti-Experte Alexander Schmidt die neue aufwändige Aufgabe übernehmen sollten.
Die etwa 50 Meter lange Wand entlang des Schulweges zwischen der Bolandenschule I und der kieferorthopädischen Praxis Dr. Alfred Kimmich, den die Eltern und Schüler täglich passieren, sollte somit saniert und verschönert werden. „Die Wand war ein einziger Schandfleck, mit schlimmen Wörtern und Parolen verschmiert“, berichtet Rektorin Silvia Langhans.
Von der Polizei höchstpersönlich kam die Anregung, die unansehnliche lange Mauer neu zu gestalten. Was die Schule ruckzuck in die Tat umsetzte. Neun Schüler stellten sich der Herausforderung und schufen in Gemeinschaftsarbeit ein Kunstwerk, das von vielen Passanten bewundert wird.


Immer wieder überlegten und entwarfen die Jugendlichen mögliche Motive. „Unzählige Stunden wurden dafür investiert“, hieß es. Die ersten Wandbilder zeigen das Waghäuseler Wappen, das Rathaus mit Marienbrunnen und die weithin bekannte Eremitage. Geplant sind noch weitere städtische „Kennzeichen“ auf der Backsteinmauer.
Die große Aktion der Realschule weise auch darauf hin, dass die heutige Jugend Tugenden wie Fleiß, Durchhaltevermögen, Verantwortungsbewusstsein und Verlässlichkeit besitzt, wenn sie entsprechend motiviert ist, urteilt die Rektorin.
(Schmidhuber)


Beste Wünsche, Empfehlungen und Ratschläge
Elf Preise und 17 Mal Lob bei der Entlassfeier der Hebel-Realschule
Wenn das nicht für die Realschule Waghäusel spricht und sie als „Vorzeigeschule“ kennzeichnet: Knapp 30 Prozent der Entlassschüler 2018 bekamen einen Preis oder ein besonderes Lob für herausragende schulische Leistungen. 2017 waren es gar über 30 Prozent gewesen, 2016 lag der Prozentsatz nur knapp darunter. „Wer die Johann-Peter-Hebel-Realschule besucht hat, hat die beste Empfehlung für die weitere berufliche Zukunft in der Tasche“, meinte die Mutter einer Preisträgerin.
Viel feierlicher hätte die Abschlussfeier in der Wiesentaler Wagbachhalle nicht ausfallen können: Paarweise – wie bei einer Massenhochzeit – liefen die 98 jungen Leute aus insgesamt vier Klassen ein und nahmen an den geschmückten Tischen Platz: die topgekleidete elegante Dame beim coolen feinen Herrn untergehakt. Mit dieser ungewöhnlichen Eröffnung begann bei stimmungsvoller Musik die Schulentlassfeier 2018 der jetzt 41 Jahre alten und beliebten Realschule Waghäusel.
Beste Wünsche, wohlmeinende Empfehlungen und Ratschläge bekamen die jungen Erwachsenen mit auf den Weg. „Ihr habt Großartiges geleistet“, bekundete Oberbürgermeister Walter Heiler und empfahl, mit Optimismus in die Zukunft zu schauen. Auf der Bühne der vollbesetzten Halle übermittelten Konrektor Giuseppe Pintaudi bei der Begrüßung der Gäste, später Schulleiterin Silvia Langhans bei der Zeugnisausgabe, Elternbeiratsvorsitzender Carsten Pohl und Gert Ruland vom Freundeskreis ihre guten Wünsche an die glücklichen Schüler und Eltern, freuten sich mit ihnen, gaben Ermunterungen und Ermutigungen mit. Die Abschlussrede hielten Tabea Sch. und Martin G.. Dabei stellten sie Vergleiche mit einer ehrgeizigen Fußballmannschaft und der aktuellen Weltmeisterschaft mit dem alles entscheidenden Finale an. Die Fußball-Parallele griff auch die Schulleiterin auf. Locker moderierten Lea M., Lea M. und Jasmin M. die Veranstaltung.
Höhepunkt der Schulentlassfeier war die Zeugnisübergabe durch die Rektorin und die jeweiligen Klassenlehrer. Kaum jemand machte dabei ein trauriges Gesicht, stattdessen gab es nur freudige, strahlende Mienen. Erst recht bei den elf Besten, die für einen Notendurchschnitt zwischen 1,2 und 1,6 jeweils einen „Preis“ zugedacht bekamen, und auch bei den Schülern, denen für Noten zwischen 1,7 und 2,0 ein offizielles „Lob“ ausgesprochen wurde: immerhin 17.
Den besten Notendurchschnitt erreichte Lea M. mit 1,2. Weitere Preisträger sind Evi H., Diana D., Tanysha J., Celina K., Melissa K., Evelin Fee Sch., Tim B., Lea M., Lea D.und Samira K. Beachtlich: Zehn der elf Spitzenschüler sind Damen.
Auch gab es eine Reihe von Sonderpreisen, so den Erhard-Schmitteckert-Preis für besondere naturwissenschaftliche Leistungen, den Martin G. zugesprochen bekam. Den Preis für hervorragende sprachliche Leistungen holte sich Evi H., die Auszeichnung für vorbildliches soziales Engagement, gestiftet von der Sparkasse und von Melanie Oechsler und Kim Eileen Baumgärtner überreicht, ging an Martin G. und Tabea Sch.
Mit Freude wurde die Information aufgenommen, dass alle Schülerinnen und Schüler einen Ausbildungsplatz oder eine weiterführende Schule gefunden haben, dass nirgendwo eine zeitliche Lücke entsteht. Umrahmt war die zweieinhalbstündige Schulentlassfeier von einem musikalischen Topprogramm. So zeigte die auftrumpfende Schulband zwei Mal in beeindruckender Weise ihr Können, etwa mit „Perfect“ von Ed Sheeran, wofür sie den verdienten kräftigen Beifall bekam. „Geile Zeit“, den Song der deutschen Pop-Rock-Band Juli, und „Too close“ boten die talentierten Jungsänger der zehnten Klassen.

(Schmidhuber)


Turniersieg der Johann-Peter-Hebel-Realschule Waghäusel bei den Schul-Fußballmeisterschaften 2018

Auf Einladung der Johannes Kepler Privatschule Karlsruhe fuhren wir am 22.03.2018 mit neun Fußballerinnen und Fußballern im Alter zwischen 11 und 14 Jahren nach Karlsruhe in die Europa Arena.
In der von „Super8Eventz“ ganz toll organisierten Schul-Fußballmeisterschaft 2018 mussten wir uns mit diversen Realschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien messen.
Unsere Jungs und Mädels beendeten das Turnier nach einer herausragenden Leistung mit einem verdienten Turniersieg
Wir bedanken uns bei dem „Super8Eventz“-Team der Johannes Kepler Privatschule Karlsruhe für die tolle Organisation eines Fußball-Turniers in einer Soccer Arena und freuen uns auf eine erneute Teilnahme im Jahr 2019!

(Willems)


Tag der offen Tür: Einblicke, Eindrücke und Erlebnisse
Entwicklung der Johann-Peter-Hebel-Realschule: von damals 74 auf jetzt 646 Schüler


1968 gehörte die ältere Dame zu den noch wenigen Schülern der relativ neuen zweizügigen Realschule. „Ich kann es kaum glauben. Wie sich im Schulbetrieb so alles verändert hat“, staunte die Besucherin beim Rundgang, als sie – wie Hunderte von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern aus Waghäusel und der Region - jetzt die Gelegenheit wahrnahm, die Realschule des Jahres 2018 zu besichtigen und sich über den neuesten Stand zu informieren.
Inzwischen haben wir 646 Schüler“, lautete der Hinweis von Rektorin Silvia Langhans auf die Veränderungen in den vergangenen Jahrzehnten. Beim damaligen Start waren es gerade zwei Klassen mit jeweils 37 Schülern gewesen. Seit dem Schuljahr 1977/78 besteht die Johann-Peter-Hebel-Realschule am Standort Waghäusel neben dem Rathaus. Der Name, damals für die Mittelschule/Realschule in Trägerschaft der selbstständigen Gemeinde Wiesental vergeben, ist gut zehn Jahre älter.
„Anders als damals“, so die ehemalige „Mittelschülerin“, bekamen jetzt Schüler und Eltern, interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Einheimische und Auswärtige die Möglichkeit, die Entwicklung der Schule, deren Konzeption und Arbeit, Angebote und Aktionen kennenzulernen. „Wir legen auf Transparenz größten Wert“, hieß es vor Ort. Die Realschule habe einen guten Ruf, war immer wieder zu hören. Mit dem Schritt an die breite Öffentlichkeit landete die Schule belegbar einen vollen Erfolg.
Auf den Stockwerken und auf den Fluren des Gebäudekomplexes herrschte ein dichtes Gedränge. Alle Räume standen offen und gewährten Einblicke und Eindrücke. Dabei ließ sich feststellen, in welchen großen Schritten die Schulentwicklung vonstatten gegangen ist. An den Ständen in den Zimmern und auf den Gängen konnte sich jeder Besucher ein Bild von den vielfältigen Aktivitäten der Schule und von der lebendigen Schulgemeinschaft machen.


Manche Besucher kamen richtig in Stress. „Mir reicht die Zeit vorn und hinten nicht“, klagte eine Mutter, die vorhatte, alle vorhandenen 24 Info-Angebote wahrzunehmen. Was erstaunte, war die große Bandbreite an Informationen. Gerade dies sei ein Kennzeichen einer modernen Schule, meinte ein auswärtiges Ehepaar. Zum großen Besuchstag gehörten etwa eine Ausstellung zur Berufsorientierung, die Darstellung „Buch macht Schule“, verschiedene Mitmach-, Mal-, Bastel- und Puzzel-Stationen. Anschaulich und zugleich beeindruckend wurde das Thema „Vorurteile“ aufgegriffen.
Was haben Streitschlichter zu tun? Was suchen gackernde Hühner im Schulhof? Was wird in sportlicher Hinsicht empfohlen? Was bedeutet Gesundheitsförderung an der Schule? Wie wird man Schulsanitäter? Was leistet die Schulsozialarbeit? Auf jede dieser Fragen gab es fundierte Antworten. Wer wollte, durfte in verschiedenen Unterrichtsfächern hineinschnuppern. Auf breites Interesse stießen die Auftritte der Schulband und der Musical AG, die Präsentationen des Vorzeige-Schulgartens und des Projekts Streuobstwiesen („Vom Rohstoff zum Produkt“). Dafür, dass keiner beim langen Rundgang schlapp macht, sorgten Verpflegungsstationen, etwa ein badisch-bayerisches Oktoberfest mit feschen Madln in Dirndln.

(Schmidhuber)


„Die Einhörner sind los!“ – oder: SMV-Faschingsparty im WaWiKi

Anfang Februar ging es wieder rund in Wiesental, denn die SMV durfte erneut im Jugendzentrum WaWiKi eine Faschingsparty ausrichten. Doch dieses Jahr gab es eine Neuerung: Wir „JPH-ler“ feierten zum ersten Mal gemeinsam mit der Gemeinschaftsschule Waghäusel. Die Schülersprecher beider Schulen hatten sich im Vorfeld getroffen und eine tolle Party für die Fünft- und Sechstklässler auf die Beine gestellt.
Zahlreiche kostümierte Schülerinnen und Schüler läuteten bei Musik, Spiel und Tanz die nahenden Faschingstage ein. Die Gäste hatten sichtlich Spaß und zwischendurch konnte man sich bei Getränken und Brezeln stärken, um beispielsweise für das „Stopp-Tanzen“ gewappnet zu sein. Auch unsere Schulsozialarbeiterin Frau Hansen und Lehrkräfte beider Schulen stürzten sich ins Getümmel.
Ein Höhepunkt der Party war der Kostümwettbewerb, bei dem viele der toll verkleideten Gäste mitmachten. Doch leider konnte es nur vier Sieger geben: Yves (Klasse 6c/JPH) konnte als „Kartoffel“ (inklusive Kartoffelchips als Accessoire) den lautesten Applaus für sich verbuchen und gewann den 1.Preis. Den 2. Platz ergatterte der Vorjahressieger, „Einhorn“ Ferris (Klasse 6c/JPH). Zwei süße Prinzessinnen, die Töchter von Frau Michalowska-Senger (GMS) und Herr Mechler (JPH), teilten sich den 3. Platz.
Um 18.30 Uhr war die Party leider schon zu Ende und wir machten Platz für die Siebt- bis Neuntklässler der GMS, die im Anschluss Fasching feierten.


Vielen Dank an alle, die geplant, organisiert, geholfen und mitgefeiert haben! Ein großes Dankeschön geht auch an das Jugendzentrum WaWiKi für die Bereitstellung der toll dekorierten Räumlichkeiten und die tatkräftige Unterstützung. Helau und bis zum nächsten Jahr!

(Reiß)


Besuch des „Top Fit“ Wiesental

Während der letzen zwei Wochen haben alle vier 10. Klassen der Johann-Peter-Hebel-Realschule das „Top Fit“-Fitnessstudio in Wiesental besucht.


Dabei wurden sowohl die Geräte zum Muskelaufbau als auch verschiedene Trainingsmethoden in Form eines Zirkeltrainings genutzt.
Jede Klasse wurde in zwei Gruppen eingeteilt und von einem freundlichen Mitarbeiter des Studios begleitet.
Beim Zirkeltraining waren verschiedene Aufgaben in den Bereichen Kraft und Ausdauer zu bewältigen. So machte man im Laufe eines Durchgangs Übungen für die Hüfte, den Bauch, die Arme und den restlichen Körper. Die verschiedenen Aufgaben waren zum Beispiel Sit-ups an einem Boxsack, Wandsitzen und Liegestützen.
An den Geräten, die uns vorher fachmännisch erklärt wurden, ging es hauptsächlich um den Muskelaufbau von Bauch, Beinen, Po und Rücken. Man konnte jedes Gerät hintereinander ausprobieren und sich auch selbst einen Schwierigkeitsgrad einstellen.
Uns allen hat die Zeit im Studio sehr viel Spaß gemacht, weil es für einige eine neue Erfahrung war und für uns alle auch eine Herausforderung. Das hat man spätestens am nächsten Morgen gemerkt, wenn erste Anzeichen eines nahenden Muskelkaters zu spüren waren. 

(Lea Melder, 10c)


Schnuppertage an der JPH-Realschule

160 Viertklässler aus den umliegenden Grundschulen sammelten im Januar 2018 erste Eindrücke von der Johann-Peter-Hebel Realschule.
Von Dienstag, den 16.1.2018 bis Montag 29.01.2018, waren die verschiedenen Waghäusler Grundschulen in Gruppen von 15 bis 40 Kindern in der JPH-RS zu Gast.
Die Schülerinnen und Schüler durften zunächst an einzelnen Unterrichtsstunden der Fünftklässler teilnehmen und so einen Einblick in den Alltag eines Realschülers gewinnen. Anschließend wurden sie von Experten und Expertinnen der Klassen 7c und 8a durch das Schulhaus geführt, wo ihnen die Fachräume, verschiedene Projekte und Arbeitsgemeinschaften sowie natürlich die Hühner und der Schulgarten vorgestellt wurden. Die erfahrenen Realschüler beantworteten alle Fragen der wissbegierigen Grundschüler.
Die vielen neuen Informationen und ersten Eindrücke werden sicher hilfreich bei der baldigen Entscheidung für eine weiterführende Schule sein.
Weitere Infos erhalten interessierte Viertklässler und Eltern außerdem am Mittwoch, den 7.März, am Tag der offenen Tür der Johann-Peter-Hebel-Realschule, der um 17 Uhr in der SSV-Halle startet.

Klasse 7c


Ausflug ins Museum für Naturkunde in Stuttgart

Am Dienstag, den 19. Dezember 2017, besuchten die beiden 10. Klassen der Johann-Peter-Hebel-Realschule in Waghäusel das Staatliche Museum für Naturkunde in Stuttgart. Mit dabei waren die jeweiligen Naturwissenschaftslehrer Herr Mücke und Frau Flockert als auch die Klassenlehrerin der 10b Frau Wagner und die Englischlehrerin der 10d Frau Milbich. Ziel des Ausfluges war es, den Stoff zu den jeweiligen NWA-Themen „Evolution“ etwas aufzufrischen und Neues herauszufinden, beste Vorbereitung für die anstehende Klassenarbeit.

Schon vor dem Museum wurden wir Schüler mit dem Zeitstrahl der Evolution, in dem Fall (vor 12-16 Milliarden Jahren Urknall, Entstehung des Weltalls) überrascht. Dieser Zeitstrahl zog sich bis ins Museum, was man schon als erstes Ausstellungsstück begutachten konnte. Nach einer kleinen Pause ging es dann weiter. Die Klassen wurden in Gruppen aufgeteilt und die 10d durfte mit der Führung zum Thema „Evolution“ beginnen. Viele Ausstellungsstücke lehnten genau an das an, was wir im Unterricht bereits gelernt hatten, unser Lehrer Herr Mücke hatte gute Arbeit geleistet. Man konnte viele Schaufenster mit Tieren aus bestimmten Zeitaltern der Evolution, unter anderem auch Skelette,  begutachten. Dazu gehören z.B. vom Wasser zum Lande, Wasser, Land und Luft, das Karbon, Jura, Evolution des Pferdes, Evolution des Menschen und sogar Brückentiere wie Archaeopteryx und das Schnabeltier.

Am Ende der Führungen wurden beide Klassen gelobt, dass sie so aufmerksam zugehört hatten und nach einer kleinen Museumsrallye wurde dieses Verhalten auch belohnt. Die Klassen verbrachten noch schöne 2 Stunden auf dem schönen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt Stuttgarts, wo es viele Möglichkeiten gab, sein Geld zu verbraten. 

(Maurice, 10d)


153 Pakete auf den Weg gebracht


Wie bereits in den vergangenen Jahren beteiligte sich die gesamte Schulgemeinde der Johann-Peter-Hebel-Realschule sehr gerne an der Weihnachtsaktion des Samariterdienstes e.V. Den Auftakt hierfür bildete eine Informationsveranstaltung seitens Herrn Schuhmachers für die neuen 5.-Klässler. Anschließend wurden fleißig, entweder zuhause oder mit den Lehrern zusammen, die Hilfspakete geschnürt, sodass schließlich Ende November die stattliche Zahl von 153 Paketen auf den Weg nach Rumänien gebracht werden konnten, verbunden mit unseren herzlichsten Weihnachtsgrüßen.

Shu

 


Traditionelles Nikolausturnier
- Mädchenfußball - Am 07. Dezember 2017 in der Schönbornhalle Mingolsheim

Auf Einladung der RS Bad Schönborn fuhren wir am 07.12.2017 mit zehn Fußballerinnen der Klassenstufen fünf bis sieben nach Mingolsheim in die Schönbornhalle.

In dem von der SMV der RS Bad Schönborn ganz toll organisierten traditionellen Nikolausturnier für Mädchen mussten wir uns mit diversen Real- und Gemeinschaftsschulen messen. 

Unsere Mädels beendeten das Turnier nach einem packenden Finale (0:1) gegen die Gemeinschaftsschule aus Heddesheim mit einem sehr erfolgreichen 2. Platz. 

Wir bedanken uns bei dem SMV-Team der Realschule Bad Schönborn für die tolle Organisation und freuen uns auf eine erneute Teilnahme im Jahr 2018. (Wms)


Kirche mal ganz anders

Kirchenräume einmal ganz anders als gewohnt betrachten konnten die Religionsklassen der 9a und 9b der Realschule Waghäusel mit ihren Begleitlehrern Herrn Misch und Frau Milbich. Die Jugendkirche Samuel in Mannheim bietet für Jugendliche interessante und spannende Info- und Mitmachstationen innerhalb eines Kirchengebäudes an. Der dort zuständige Jugendseelsorger und sein Team begrüßten die Realschüler und luden sie ein, Erfahrungen an den vielen verschiedenen Stationen zu sammeln. Das Thema Advent war der rote Faden durch die Ausstellung im Mannheimer Jungbusch. So konnten die Schüler und Schülerinnen Engel und Sterne basteln, Weihnachtsmusik hören, einen Adventskalender begehen oder Fragen zur Weihnachtszeit beantworten. In einer stillen Ecke des Gotteshauses konnten die Jugendlichen auch eine Kerze entzünden und mit einem persönlichen Wunsch verbinden. Sichtlich angetan von dieser neuen Erfahrung, Kirche einmal ganz anders zu erleben, bedankten sich die Schüler der Realschule mit einem langen Applaus bei dem Team der Samuel Jugend-Kirche und begaben sich wieder auf den Heimweg nach Waghäusel. (mis)


Alle Jahre wieder… Vorlesewettbewerb 2017
Am 6. Dezember gab es gleich doppelten Grund zur Freude. Zum einen durften sich die Schüler über den Nikolaustag freuen, an dem es wieder einmal Schoko-Nikoläuse von unseren „SMV-Nikoläusen“ gab. Zum anderen fand der Schulentscheid im Rahmen des 59. Vorlesewettbewerbs statt, den Lee Mörixbauer aus der Klasse 6d für sich entscheiden konnte!
Jedes Jahr im Oktober startet der Wettstreit für alle 6. Klassen. Der Vorlesewettbewerb, der neben Lesefreude und Lesemotivation auch sprachliche und soziale Kompetenzen fördern will, ist eine Initiative des Deutschen Buchhandels und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Er zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Rund 7000 Schulen treten jährlich an – und unsere ist eine davon.
Bis zum Schulentscheid wurde in jeder 6. Klasse ein Klassensieger ermittelt, der, begleitet von einigen Unterstützern aus der eigenen Klasse, in der Stadtbibliothek antrat. Zunächst lasen alle fünf Klassensieger - Ophelia Hasselbach (6a), Dominik Dietl (6b), Charlotte Schäffer (6c), Lee Mörixbauer (6d) und Santo Longo (6e) - einen gut vorbereiteten Text aus einem selbst gewählten Buch vor, um im Anschluss einen Abschnitt aus einem unbekannten Buch vorzutragen.


Dann wurde es spannend. Die Jury, bestehend aus Frau Roß (Dipl.-Bibliothekarin und Leiterin der Stadtbibliothek), Herrn Konrektor Pintaudi und den fünf Deutschlehrerinnen, beriet über Lesetechnik und stimmungsvollste Interpretation der Texte und entschied sich schließlich für Lee, der damit seine sehr eng beieinanderliegenden Mitstreiter auf die vier 2. Plätze verwies. Nun vertritt Lee die Johann-Peter-Hebel-Realschule beim Kreisentscheid Anfang 2018. Wir drücken ihm dafür die Daumen!
Alle Vorleser erhielten einen Büchergutschein. Wir gratulieren allen zu ihrem Erfolg und bedanken uns herzlich bei Frau Roß, die die Schule regelmäßig mit sachkundigem Rat, Räumlichkeiten und viel Engagement unterstützt! (Reiß)


Auf den Hund gekommen


Nicht nur auf einen Hund kam die Klasse 5b der Johann-Peter-Hebel-Realschule, sondern auf gleich 3 Hunde verschiedener Rassen. Diese Hunde sind speziell auf das Auffinden vermisster Personen ausgebildet und stellten ihr Können den interessierten Kindern zur Schau. Die spezielle Ausbildung, im Englischen auch „Mantrailing“ genannt, ermöglicht es den sensiblen Tieren, einer Geruchsspur eines Menschen über große Entfernungen zu folgen. Mit ihren Trainerinnen unter der Leitung von Frau Klaudia Lorenz  konnten die Schüler und Schülerinnen spannende Einblicke in das Geruchsvermögen der Hunde gewinnen. Auch, wie man sich einem unbekannten Hund sicher nähert und welche Eigenschaften von Hunden im Umgang mit Menschen beachtet werden müssen, war Gegenstand der Unterweisung durch die erfahrenen Hundeführerinnen.


Im Anschluss an die Unterrichtstunde konnten die Spürhunde im Freien ihr Können unter Beweis stellen. Mit einer Geruchsprobe verschiedener Kinder fanden die hochspezialisierten Vierbeiner zielsicher die Kinder, die sich zuvor auf dem Schulgelände versteckt hatten. Anschließend bedankten sich die Klassensprecher der Klasse bei den „Stars“ des Schulmorgens, einem Jack–Russel,  einem Golden Retriever  und  einem Setter  mit artgerechten  Leckereien.  Selbstverständlich ging der Dank auch  an die Trainerinnen der mobilen Hundeschule für Mantrailing, „dogschool4you“ aus Philippsburg, ohne die dieser spannende Morgen erst gar nicht möglich gewesen wäre. Mit einem Abschlussfoto zur Erinnerung und der Erkenntnis, dass Hunde doch äußerst außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen,  ging dieser Vormittag für die Schülerinnen und Schüler an der Realschule dann zu Ende.


Schwimmmeisterschaft: Johann-Peter-Hebel-Realschule Sieger in der Teamstaffel!

Am Montag, 13.11.2017, traf sich das Schwimm-Team der Johann-Peter-Hebel-Realschule bereits um 6:45 Uhr am Schulparkplatz, um nach Karlsruhe aufzubrechen.


Insgesamt zwölf Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 2005 bis 2007 nahmen teil. Das Resultat ist beachtenswert: Nachdem sich insgesamt acht Schülerinnen und Schüler in den Disziplinen Brust, Rücken und Kraul für die Finalläufe qualifizierten, konnten sich einige Schwimmerinnen und Schwimmer Podestplätze ergattern.  Laura B. erreichte im Finale über 50m Brust sogar den 1. Platz und ist damit Siegerin ihrer Altersstufe. Ein weiterer erwähnenswerter Höhepunkt des Tages war der 1.Platz in der Teamstaffel. 
Damit darf das Schwimm-Team der Johann-Peter-Hebel-Realschule Waghäusel auf einen sehr erfolgreichen Tag zurückblicken und im kommenden Jahr als Titelverteidiger antreten.
Wir bedanken uns bei der Jugendstiftung der Sparkasse Karlsruhe und dem Förderverein  Schwimm-Region Karlsruhe e.V. für die tolle Organisation und freuen uns auf eine erneute Teilnahme im Jahr 2018!


Problematik des Mobbings in sozialen Medien
Schauspielerische und musikalische Meisterleistung der für den Musiktheaterpreis nominierten Hebel-Realschule
Die Chancen stehen gut, den landesweit begehrten Musiktheaterpreis 2018 zu holen, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Denn die Johann-Peter-Hebel-Realschule Waghäusel hat die Endausscheidung geschafft. Bei der Premiere des neuen Musicals „Tessi – gemobbt“ vom Niels Fölster und Zoltan Tombor in der vollbesetzten Wagbachhalle beurteilte eine angereiste Jury die Preiswürdigkeit der zweieinhalbstündigen Aufführung. Für das Publikum jedenfalls war es eine schauspielerische und musikalische Meisterleistung, so die Kommentare. Nach der Begeisterung der Zuschauer müssten jetzt die Schützlinge des Regisseurs und Musiklehrers Michael Bender die Favoriten sein.  

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Standing Ovations nach der Vorstellung, 40 hochmotivierte Schauspieler um Tessi (Alina Kretzler), Freundin Mira (Jasmin Huber), Rivalin Josey (Helena Sälzler) und Danny (Leon Rothardt) im Einsatz, ein starker Chor und eine elfköpfige Topband mit fetzigen Rocksongs über Swing- und Tangoelementen im Repertoire - vor der Bühne. Auf der Bühne und der Seitenbühne spielten sich durchweg bewegende Szenen ab: Freude und Trauer im Wechsel, Glück und Unglück zugleich. Doch am Ende ist alles gut. Nach dem Erfolg des ersten Musicals – damals unter dem Titel „Lampenfieber“ – präsentierte jetzt die Schule ein noch größeres Werk – und übertrumpfte sich selbst. Seit Anfang des letzten Schuljahres liefen die Vorbereitungen.
Das hochaktuelle Musical wirft vielerlei brisante Fragen auf: Wie gehen wir miteinander um? Welche Gefahr liegt in der Nutzung von sozialen Netzwerken? Welchen Schaden kann das Internet anrichten? In der fiktiven, aber durchaus realistischen Geschichte werden Schüler, Lehrer und Eltern werden mit (Cyber-)Mobbing konfrontiert, Freundschaften wackeln, wenn Vertrauen abhandenkommt. „Es geht um den richtigen Umgang mit sozialen Netzwerken. Toleranz, Respekt und Erkennen von Grenzen sind der rote Faden dieses Musicals“, heißt es erläuternd.

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Tessi als Hauptperson des Geschehens ist 14 Jahre alt und kommt in eine neue Klasse. Zunächst findet sie in Mira eine neue Freundin. Doch Josey und ihre Clique machen ihr Angst, mobben sie. „Facelook“, so die Wortschöpfung, dient als willkommenes Instrumentarium für Verdächtigung und üble Nachrede.
So wird Tessi letztendlich bedauernswertes Opfer einer Welle von falschen Behauptungen: dies aufgrund eines gefälschten „Facelook“-Profils. Die Botschaft von Rektorin Silvia Langhans: „So kann auch die Wirklichkeit aussehen. Nie über die sozialen Medien etwas Schlechtes verbreiten.“

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(Schmidhuber)


Berufsorientierung einmal anders Motivationsprogramm an der Hebel-Realschule mit Comedy-Star Osman Citir


Eine einzige Note bei einer Klassenarbeit habe seine Zukunft bestimmt. „Am Schluss meiner Überlegungen stand die Erkenntnis: Ich muss mich zusammenreißen und anstrengen, nur so schaffe ich die höhere Schule“. Nicht ein Lehrer versucht, diese Botschaft zu vermitteln, nicht ein „hauptamtlicher“ Motivator, sondern ein leibhaftiger Comedian. Wenn dieser von seinem Leben erzählt und von seinen Erfahrungen, ist das glaubwürdig und überzeugend. Das macht Eindruck bei den versammelten Schülern.
Comedy in der Schule? Ja, das gibt es – und sogar ganz offiziell. Dabei handelt es sich um einen Auftritt von einem, der wie es heißt, „talentiertesten Newcomer der deutschen Comedy-Szene“ namens Osman Citir, der von der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe gefördert und kräftig unterstützt wird. Als Bilanz stehe fest, dass sich das Konzept „Tag der Berufsorientierung“ mit der Comedy- und Motivationsshow als hervorragender Türöffner bei den Schülern erwiesen habe, um diese nachhaltig für einen guten Schulabschluss und für die Ausbildungs- und Arbeitswelt zu interessieren“, betont Annemarie Herzog, seit Jahren erfolgreiche Projektleiterin „Wirtschaft macht Schule“ der IHK.
Rund 100 Schüler, flankiert von ihren Lehrern, erleben richtiges Comedy an der Waghäuseler Johann-Peter-Hebel-Realschule. Zu Gast ist dort ein Comedian-Star, der mit Witz und Humor, Schlagfertigkeit und Charme, mit Anekdoten und Einblicken in sein Leben die Schüler sozusagen an der Tür abholt. Mal schonungslos offen, mal hintergründig vermittelt er seinen Zuhörern die Botschaft: „Kämpfen, nicht aufgeben. Du kannst es schaffen! Du hast alle Chancen. Aber mach was daraus.“ Dem jungen Familienvater ist Waghäusel nicht unbekannt, er pflegt seit Jahren freundschaftliche Verbindungen zum Integrationsverein.
Die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe als Kooperationspartner tritt nicht mit einem langweiligen „uncoolen“ Vortrag über Berufsfindung, über Motivation, Fleiß und Chancen auf. Sie lässt das jemanden machen, der es viel besser kann. Als Kind türkischer Gastarbeiter, in Deutschland geboren, war er selbst als Jugendlicher ähnlichen Schulproblemen und Ausbildungshürden ausgesetzt, die heute nicht nur den Schülern mit Migrationshintergrund zu schaffen machen.
Das Tagesprogramm beinhaltete Workshops, Vorträge und vielfältige Informationen durch Unternehmensvertreter, Ausbildungs- und Studienbotschaftern, auch ein Berufsparcours „Entdecke deinen Beruf“ mit den Schul-Kooperationspartnern. Zu den „Modulen“ gehörten etwa „Duale Ausbildung“, „Knigge im Alltag“ und „Zauberkunst macht Schule“.

(Schmidhuber)

 


Von einem geheimnisvollen Schädel und einer verbotenen Liebe
Pressekonferenz: 28 Jugendliche der Johann-Peter-Hebel-Realschule präsentieren einen Regionalkrimi/Premiere im Landkreis
In der Stadt Waghäusel mag es so zwei Dutzend Buchautoren geben. Meistens haben sie sich mit der Orts- und Heimatgeschichte beschäftigt oder – wie kürzlich Nora Stabel – sich einen ungewöhnlichen Science-Fiction-Roman ausgedacht. Jetzt sind auf einen Schlag 28 Autoren hinzugekommen, alles Jugendliche der Johann-Peter-Hebel-Realschule, die – eine Premiere im Landkreis - gemeinsam einen Regionalkrimi verfasst haben. In einer Pressekonferenz in der geschichts-trächtigen fürstbischöflichen Eremitage stellten Max Schmitteckert, Mia Juricic, Leo Müller und Mara Fehling das ehrgeizige und schließlich erfolgreiche Projekt vor und präsentierten das druckfrische 194-seitige Exemplar „Der geheimnisvolle Schädel und eine verbotene Liebe“.


Stolz über das gelungene Werk äußerten sich die Begleiter, Betreuer und Unterstützer auf dem siebenmonatigen beschwerlichen Weg von der Idee bis zur Umsetzung: die Schriftstellerin Carola Kupfer, Verleger Wolfgang Schröck-Schmidt, Rektorin Silvia Langhans und Klassenlehrer Michael Binder als Hauptorganisator. „Buch macht Schule – Schule macht Buch“, unter diesem Begriff lief das bislang kreisweit einmalige Buchprojekt. Schüler der Klasse 7 c, alle zwischen zwölf bis 13 Jahre alt, hatten sich entschlossen, schriftstellerisch tätig zu werden, verborgene Talente nach außen zu kehren und sodann das entstehende eigene Buch zu vermarkten.


Ein im Biologieunterricht entdeckter Totenschädel einer jungen Frau mit einer nicht unerheblichen Verletzung, den letztlich die Rechtsmedizin auf die Zeit des Dreißigjährigen Kriegs datiert, spielt sozusagen die Hauptrolle in dem Regionalkrimi. Abwechselnd haben die Leser mit zwei Zeitebenen zu tun: mit der Gegenwart des Schulalltags, als Kevin und Clara aus der 7 c einem alten Geheimnis auf die Spur kommen wollen, und andererseits mit der Vergangenheit, als 1622 die Mannfeldischen Truppen in das Hochstift Speyer einfallen. Woher stammt die Frau? Was ist die Todesursache? Gefragt war kriminalistischer Spürsinn.
Das uralte Skelettteil ist nicht eine freie Erfindung, der Kopf wird in Rheinhausen aufbewahrt. Somit gab es Stoff genug, um mit viel Fantasie und Kreativität ein höchst spannendes, streckenweise düsteres und dennoch zu Herzen gehendes Taschenbuch zu schreiben. Denn mit eingearbeitet ist eine Liebesgeschichte: Baron Georg aus Hambrücken verliebt sich – standeswidrig - in die Magd Elisabeth. Doch das sollte nicht gut gehen. Plötzlich verschwinden beide auf mysteriöse Weise. Kann es sich um den Schädel der vermissten Elisabeth handeln? 


Das Buch mit eigener ISBN-Nummer wurde in einer Auflage von 800 Exemplaren hergestellt und ist über den Buchhandel zu erwerben, so in der Bücherabteilung des Globus, und auch über Amazon im Internet.
(Schmidhuber)


Freude der Kinder erkennbar
Realschule geht mit 96 Fünftklässlern ins neue Schuljahr
Der mittlere Bildungsabschluss – momentan der am häufigsten abgelegte Abschluss – wird laut der Prognose des Statistischen Landesamts auch im Jahr 2025 seine Spitzenposition unter den Schulabschlüssen behalten. „Diese Erkenntnis bestätigt uns im Vorhaben, die Realschule insgesamt als Schulart zu stärken und ihr pädagogisches Konzept weiterzuentwickeln“, ließ die Kultusministerin Susanne Eisenmann kürzlich wissen.
Wie zur Situation der Schulen zu erfahren ist, bleiben die Realschulen relativ stabil im Schulamtsbezirk. Von einem leichten Trend zum Gymnasium spricht Konrektor Giuseppe Pintaudi. Dass die Johann-Peter-Hebel-Realschule Waghäusel weiterhin beliebt und begehrt ist und sich eines unverkennbaren Zuspruchs erfreut, zeigen die Zahlen: Die Schule startet im Schuljahr 2017/18 vierzügig - mit knapp 100 neuen Schülerinnen und Schülern. Das heißt, es gibt gleich vier fünfte Klassen. Im Vergleich mit anderen Schulen, auch Realschulen, ist das ein beachtenswertes Ergebnis.
Bei der Einschulungsfeier war die Freude der Kinder erkennbar, jetzt eine weiterführende Schule besuchen zu können, die einen guten Ruf genießt, so das Meinungsbild unter den Eltern in der proppevollen SSV-Sporthalle.
Mit neugierigen Blicken, voller Vorfreude und vielleicht auch mit einem mulmigen Gefühl im Bauch starteten die Mädchen und Jungen aus dem Einzugsbereich Waghäusel, Graben-Neudorf, Hambrücken, Oberhausen-Rheinhausen und Philippsburg in eine neue Lebensphase. Nach einer musikalischen Begrüßung durch die Sechstklässler mit Michael Bender hieß Rektorin Silvia Langhans die neuen Fünftklässler willkommen. Ebenso die Eltern und Familienangehörige.


Die Schulleiterin verglich den Schulbeginn mit dem Start auf einer Auto-Rennbahn. Es gelte, immer gut in der Zeit zu liegen, den ehrgeizigen Blick auf die Spitze zu richten, die anfangs fremde Strecke ohne Crash zu schaffen, die Kurven zu bewältigen und verschiedenen Herausforderungen zu meistern. Ohne ausreichendes Training und ohne Mühe gebe es keine Erfolge. Auch ermunterte sie die Neulinge, Erfahrungen zu sammeln und daraus zu lernen.
Ein Grußwort hielt die Vorsitzende des Fördervereins, Ursel Scheurer, und verteilte Schuljahresplaner. Zum eineinhalbstündigen Programm gehörten gesangliche und instrumentale Beiträge der sechsten Klassen zur Erbauung der neuen Mitschüler, Sketche und Spiele, so das Rucksackspiel („Was muss alles in einem Rucksack des Schullebens berücksichtigt werden?“) oder das aktuelle JPH-Fernsehen mit vielen jungen „Tagesschausprechern“.


Alle Realschulanfänger durften dann auf einer großen grünen Tafel ihre Unterschrift leisten und sich dann zu einem Klassenfoto zusammenstellen. Am Schluss bekamen die Mädchen und Buben ihre Klassenlehrer zugeteilt und die Unterrichtsräume – zunächst für die erste Unterrichtsstunde - zugewiesen.

 

(Schmidhuber)