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Streitschlichter-AG:

Was ist Streitschlichtung?
Streitschlichtung oder Mediation bedeutet Vermittlung zwischen Konfliktparteien durch eine oder mehrere unparteiische Personen. Streitschlichter werden gerufen oder bieten ihren Dienst an, wenn die Konfliktparteien ihren Streit nicht (mehr) selbst lösen können. Streitschlichter sind keine Richter, die klären müssen, wer welche Schuld auf sich geladen hat oder welches Verhalten richtig und welches falsch war. Streitschlichter sind keine Schiedsrichter, die Regelverstöße ahnden. Wie beim Verhandeln von Konflikten tauschen die Konfliktparteien auch bei der Schlichtung ihre Standpunkte  aus, diesmal allerdings unter Anleitung der Schlichter. Danach suchen die Kontrahenten nach Problemlösungen, während die Schlichter die Lösungssuche unterstützen. Schließlich halten die Schlichter die beste Lösung in einem Abkommen fest.

Der Ablauf von Streitschlichtung ist dem Ablauf von Konfliktgesprächen sehr ähnlich. Streitschlichtung besteht aus folgenden Schritten, die man sich als Stufen einer Brücke vorstellen kann, auf der die Streitenden sich entgegenkommen.

  • Schlichtung einleiten
  • Standpunkte austauschen und begründen
  • Standpunkt wiedergeben
  • Lösungssuche
  • Abkommen

Die normale Strafe wird ausgesetzt, solange der in der Streitschlichtung  vereinbarte Vertrag eingehalten wird. Wird der Vertrag gebrochen, greift § 90.

Die Schüler- Streitschlichter werden im rollierenden System laut Einsatzplan in der großen Pause und wenn nötig darüber hinaus (4. Stunde) höchstens einmal pro Woche eingesetzt. Bei Klassenarbeiten besteht jedoch für alle Anwesenheitspflicht und Pünktlichkeit.

 

Argumente für die Installation eines Streitschlichterprogramms:

  • Stärkung sozialer Kompetenz
  • Entlastung der Lehrkräfte
  • Entstehung einer anderen Streitkultur
  • Stärkung des Schulprofils